KI im Unternehmen 2026: Weniger Agentur, mehr Eigenleistung

Vom holprigen Start zur eigenen KI-Kompetenz

2025 war für viele Unternehmen ein Jahr zwischen Euphorie und Ernüchterung, wenn es um künstliche Intelligenz ging. Auch bei AVAREL Studios startete alles mit mehr Fragen als Antworten: Technikchaos, Unsicherheit, Überforderung. Das war die Ausgangslage, als Chris damals zur Schulung gerufen wurde. Doch was als zähes Unterfangen begann, hat sich rasant gewandelt. Heute ist KI integraler Bestandteil im Agenturalltag – und nicht mehr wegzudenken.

Wir blicken ehrlich zurück und teilen, wie wir es geschafft haben, über 2'500 Menschen für KI zu begeistern! Und warum es heute nicht mehr um Tool-Wissen geht, sondern um echte Umsetzungskompetenz.

Was Unternehmen 2026 wirklich brauchen

In einer Welt, in der sich KI-Modelle fast wöchentlich weiterentwickeln, braucht es mehr als nur Neugier. Drei strategische Pfeiler zeichnen sich ab:

1. Befähigung statt blinder Aktionismus

Noch immer nutzen viele Mitarbeitende KI-Tools inoffiziell (sogenannte Schatten-KI). Der Schlüssel liegt deshalb in klarer Befähigung: Mitarbeitende müssen verstehen, wie KI sinnvoll eingesetzt wird. Zwei einfache Massnahmen aus der Praxis: Das KI-Café: ein monatlicher Austausch im Team und die 10%-Regel, die bewusst Zeit für KI-Tests im Alltag reserviert.

2. Strategie statt Tool-Hopping

Die beste KI bringt nichts ohne klare Leitplanken. Unternehmen brauchen eine Vision, wohin sie mit KI wollen und Regeln, wie sie dorthin kommen. Was darf man? Was nicht? Wer entscheidet das? Genau hier setzen wir von BEYONDER an, auch mit eigenen Tools, die derzeit in der Beta-Phase laufen.

3. Leadership statt Kontrollverlust

Führungskräfte müssen vorangehen, nicht bremsen. Es geht nicht nur um mehr Output, sondern um besseren Outcome. KI soll nicht Menschen ersetzen, sondern sie befähigen, mehr Zeit für Qualität und Kreativität zu gewinnen. Wer das verstanden hat, gewinnt! Intern wie extern.

Die grosse Veränderung: Inhousing durch KI

Was früher zwingend extern vergeben wurde, etwa Podcast-Schnitt, Untertitel, Transkription oder Blogartikel, geht heute inhouse. Nicht, weil Agenturen schlecht wären. Sondern weil KI repetitive Aufgaben schneller erledigt und damit Freiräume schafft. Freiräume für echten Mehrwert.

Wir nennen es etwas provokant den "Agentur-Killer". Was gemeint ist: Die Unternehmen werden selbstständiger. Weniger Abhängigkeit, weniger Koordinationsaufwand, schnellere Umsetzung. Und genau darin liegt das Potenzial für 2026.

Fazit: 2026 wird das Jahr der KI-Reife

Die Tools sind da. Die Möglichkeiten auch. Jetzt braucht es Mut zur Veränderung und Fokus auf Kompetenzaufbau. Wer KI im Unternehmen strategisch integriert, gewinnt doppelt: mehr Effizienz  und mehr Unabhängigkeit.

Oder wie es in der Folge zu hören ist: "Früher brauchte ich für ein Video sieben Spezialisten, heute reicht ein KI-Tool und mein Kopf."